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Am 10.2. sollte es zu einem möglicherweise vorentscheidenden Spiel um den Verbleib in der Ostsachsenklasse nach Coswig gehen. Nach dem wohl bereits feststehenden Abstieg der TU-III.-Jungs sah es so aus, als wenn wir uns in den verbleibenden Spielen mit Post und Elbland um das rettende Ufer streiten müssten.

Die Hausherren waren nach dem 3:2-Sieg gegen Spitzenreiter Mickten natürlich voller Zuversicht, andererseits spielten sie in dieser Saison wie eine Wundertüte, mal hop, mal top. Eigentlich hatten wir uns viel vorgenommen, aber die Vorzeichen ließen schlechtes ahnen… Denn leider machten die Grippeviren auch um die Oberlausitz keinen Bogen. Nach den Ausfällen von Lukas, Mario, Frank und Libero Sven meldete sich nun kurzfristig noch Käpt‘ n Ralf mit schwerer Grippe ab. Auch Olli war angeschlagen, reiste aber mit an, so dass wir wenigstens sechs Spieler aufs Parkett bringen konnten. Zur Belohnung für unseren Einsatz, leider waren unter den Erkrankten/Verletzten zwei unserer drei C-Schiedsrichter, bekamen wir dann einen 50,-€-Strafzettel, „Schiedsrichter hat nicht die erforderliche Lizenz“ heißt es da profan. Wir hätten für 50,- € Gebühr in Widerspruch gehen können, aber das bleibt ja dann Jacke wie Hose. Leider bekamen wir auf unsere formlose Anfrage nicht einmal eine Antwort, da hätte man sich mehr Fingerspitzengefühl gewünscht.

Nun noch kurz zum Spiel selbst. In ungewohnter Aufstellung traten nun sechs Aufrechte aus Coblenz gegen die volle Kapelle von Coswig-Meißen an. Leider standen wir im ersten Satz - wie so oft - etwas neben uns. Und so ging dieser auch deutlich mit 25:16 an die Gastgeber. Wir werteten in der kurzen Wechselpause die Fehler aus und wollten mit mehr Mut in das eigene Können in den zweiten Spielabschnitt einsteigen. Und nun lief es besser. Zuspieler Paul versuchte es immer wieder erfolgreich mit Finten, unsere Angreifer spielten endlich mutig und der Lohn war ein 26:24 in Satz zwei. Aber die Elbländer hatten nichts zu verschenken und kein Mitleid. Sie nutzten ihre Wechselmöglichkeiten aus und erwiesen sich als eingespieltes Team. Wir hingegen konnten nicht an die Leistung im zweiten Abschnitt anknüpfen. Vor allem in der Annahme zeigten wir Schwächen, was ohne Libero und Ralf als wichtigen Annahmespieler nicht verwundert. Und natürlich kann die Abstimmung zwischen neuem Zuspieler und seinen Nebenleuten nach drei Spielen auch noch nicht so perfekt laufen wie beim erfahrenen und ausgebufften Team auf der gegenüberliegenden Netzseite. So hieß es dann nach zweimal 25:19 am Ende 3:1 für die Gastgeber. Damit waren wir um 0 Punkte reicher, aber um 50,- € ärmer.

Die sechs Aufrechten an diesem Spieltag hießen Paul, Jonas, Achim, Siggi, Olli und Chris.