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Spielberichte 2016 / 2017 Herren

Eine erfolgreiche Saison liegt hinter unseren Herren - Meister in der Bezirksliga Ostsachsen und damit Aufsteiger in die Sachsenklasse Ost! Wahnsinn. Wer hätte das nach der Seuchensaison davor mit vielen Verletzungen und dem Abstieg aus der Sachsenklasse gedacht? Das war eine harte Bewährungsprobe, die uns am Ende aber nur stärker gemacht hat. Den Abgang unseres Zuspielers konnten wir glücklicherweise kompensieren und haben mit neuen jungen Spielern frisches Blut in die Mannschaft bekommen. Mit mehr Ruhe und Abgeklärtheit konnten wir auch in engen Spielen meist als Sieger vom Platz gehen. Und so sprechen 13 Siege aus 16 Spielen doch eine deutliche Sprache.

Und nun gehen wir erneut den Schritt in die Landesklasse. Nicht so blauäugig wie beim ersten Mal, denn diesmal wissen wir was auf uns wartet. Und so werden wir hart an uns arbeiten um allen zu beweisen, dass noch mehr in uns steckt. Wir freuen uns auf dieses erneute Abenteuer!

 

Die Konstellation vor dem letzten Heimspieltag: Trotz der Niederlage in Räckelwitz können die Volleys aus eigener Kraft die Meisterschaft für sich entscheiden. Erste Voraussetzung dafür: sechs Punkte zum Heimspieltag am 25.3. Als Gegner waren die Traktoristen vom SV Mittelherwigsdorf und die Parkettbrecher von Boxberg-Weißwasser angereist.

Am 25.02. waren wir beim Tabellenzweiten SV Viktoria Räckelwitz zu Gast. Ein richtungsweisendes Spiel, mit einem Sieg wäre die Meisterschaft schon fast perfekt und bei einer Niederlage wird es nochmal eng. Die Vorzeichen standen dabei eher weniger gut. Zwei Stammspieler konnten die letzten 3 Wochen nicht trainieren und Ralf im Zuspiel war durch seinen Sehnenriss weiterhin gehandicapped. Dafür stand uns Lukas nach 9 monatiger Verletzungspause wieder zur Verfügung.

Erster gegen Vierter, das nennt man wohl Spitzenspiel. Zu diesem reisten wir am 4.2. zu den Sportfreunden vom TSV Kunnersdorf. In der Vergangenheit waren das immer sehr spannende und auch enge Spiele, denkt man nur an das Hinspiel in Bautzen, wo wir erst 0:2 hinten liegen mussten, um wach zu werden und das Ruder doch noch herumzureißen.

Der Spieltag am 14.1. bescherte den drei erstplatzierten Mannschaften der Bezirksligatabelle allesamt Heimspiele und damit jeweils die Chance auf sechs Punkte. Sollte sich die Papierform bestätigen, würde sich an der derzeitigen Tabellensituation nichts grundlegendes ändern.

Unsere Mannschaft hatte es zuerst mit den VfB-Spielern aus Görlitz zu tun. Die Neißestädter hatten aus den vergangenen sechs Spielen immerhin fünf Siege geholt, wobei die Niederlage jedoch überraschenderweise aus dem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Boxberg resultierte. Eine Wundertüte also und die gute Vorstellung der Görlitzer aus dem Hinspiel war uns noch in bester Erinnerung. Als wir dann den Namen N. Kundler nicht auf der Spielerliste sahen, wurden wir etwas ruhiger. Das müsste doch machbar sein, vor allem, weil unsere Bank heute erfreulich gut besetzt war.

Das letzte Punktspiel das Jahres, zugleich das erste der Rückrunde, führte uns zu den Volleyballfreunden nach Hoyerswerda. Die Blauweißen kündigten in ihrem Vorbericht das Fehlen von vier Stammspielern an, so dass wir eine ähnliche Aufstellung wie im Hinspiel erwarteten. Jedoch waren bis auf ihren 2-Meter-Mann alle an Bord oder standen zumindest auf dem Protokoll. Da jedoch augenscheinlich einige nicht fit waren oder für das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn geschont werden sollten, standen in der Anfangslaufstellung wieder drei Jugendspieler auf dem Parkett.

Wir hatten uns solche Mühe gegeben, das Pokalfinale 2016 zu etwas besonderem zu machen. Immerhin standen wir erstmals im Finale - sogar mit beiden Teams. Da neben unseren Mannschaften drei weitere aus dem Landkreis Bautzen, mit den zwei CVJM-Mannschaften dagegen nur zwei aus dem Kreis Görlitz dabei waren, war es naheliegend, dass wir die Schützenplatzhalle als Austragungsort organisierten.

Unser selbstgestecktes Saisonziel lautet: „oben mitmischen“. Zur Halbzeit bot sich nun sogar die Chance, die inoffizielle Herbstmeisterschaft zu erringen. Dazu waren im letzten Hinrundenspiel aber mindestens zwei Punkte notwendig, da der OSC Löbau ansonsten mit zwei 3-Punkt-Siegen an uns vorbeiziehen könnte. Von der „Papierform“ her sollte das machbar sein, da doch der derzeitige Tabellenführer beim Vorletzten antritt.

Spitzenspieltag in der Ostsachsenliga, Zweiter gegen Ersten und Vierten. Demzufolge fanden sich mehr als 50 Zuschauer ein, eine Reihe von Ihnen auch von den Gastmannschaften. Uns fehlte weiterhin Lukas, jedoch kam leider kurzfristig auch noch Mario, der in den letzten Spielen überzeugt hatte, mit Grippe hinzu.

Zuerst standen uns im Kreisderby die Viktorianer aus Räckelwitz gegenüber. Denen fehlte der etatmäßige Zuspieler, weshalb Janko dessen Aufgabe übernahm. Der fehlte damit jedoch auf außen - uns sollte es recht sein. Es entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Spiel, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Fast immer konnte der jeweilige Side Out genutzt werden. Da keine der Mannschaften den Satz hergeben wollte, wurden die Auszeiten kurz vor Satzende genommen. Mit mehr Erfolg für die Gäste, die den ersten Spielabschnitt mit 26:24 für sich entscheiden konnten. Aber wir wurden nicht unruhig, hatten ja die meiste Zeit des Satzes, wenn auch nur sehr knapp, vorn gelegen.

Es gibt Spiele, die man gaaanz schnell abhaken und beiseite legen sollte. Und ein solches lieferten wir am 29.10. als Auswärtsspiel beim derzeitigen Tabellenletzten, den Mannen von der TSG KW Boxberg Weißwasser, ab.

Aber immer er Reihe nach. Warum der Gastgeber derzeit ganz unten steht, zeigte das ersten Spiel gegen die MSV-Männer aus Bautzen. Ohne große Mühe fertigten die Spreestädter ihren Gegner mit 3:0 ab. Und das sollten wir doch auch schaffen. Was dagegen sprach, war die Abwesenheit von Christian und Jonas und auch Lukas fehlte weiterhin verletzungsbedingt. Somit durfte wieder Frank „vertretungsweise“ auf Mitte ran.