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Am 2. Februar stand unser Auswärtsspiel gegen die VF Blau-Weiß aus Hoyerswerda an. Der Gastgeber hatte an diesem Heimspieltag ein straffes Programm vor sich, denn er erwartete neben unserer Mannschaft auch noch den Tabellenzweiten, den CVJM Görlitz.

Die Mannschaft der Blau-Weißen hatte aufstellungsmäßig nicht mehr viel mit jener vergangener Spielzeiten zu tun, denn die halbe Mannschaft konnte Erfahrungen in der Sachsenliga bzw. Sachsenklasse vorweisen. Und wie sich zum Pokalfinale zeigte, konnte die Mannschaft durchaus mit den Teams der Tabellenspitze mithalten. So ließen ihre schwankenden Ergebnisse in dieser Saison erahnen, welcher Kader jeweils zu den Spielen zur Verfügung stand.

Mit einem etwas flauen Gefühl in der Magengegend fuhren wir zum Auswärtsspiel nach Niederoderwitz. Warum? Zwar hatten wir das Hinspiel gegen den Aufsteiger deutlich gewinnen können, aber wir mussten aus den verschiedensten Gründen mit einem Minimalkader anreisen. Zu den fehlenden Jonas, Marcel, Björn und Frank sowie dem etatmäßigen Zuspieler Paul „gesellte“ sich kurzfristig krankheitsbedingt noch Kapitän Ralf hinzu. So musste wieder einmal der Coach als Notnagel für einen doch immer mal möglichen Verletzungsfall Platz 7 auf dem Spielprotokoll einnehmen.

Am 12.1. begann für die Volleys mit einem echten Kreisderby die Punktspielrückrunde der Saison 2018/2019. Die Gastmannschaften aus Großdubrau und vom MSV Bautzen II hatten also nur kurze Anreisewege. Gegen beide Mannschaften hatten wir die Hinspiele gewinnen können, gegen Großdubrau jedoch einen Satz abgegeben und auch gegen den MSV mussten wir uns für die drei Punkte ganz schön strecken. Wir waren also vorgewarnt.

Nach 2016 standen die Volleys zum zweiten Mal im Bezirkspokalfinale Ostdachsen. Ausrichter diesmal unser Gegner von damals: die Jungs vom CVJM Görlitz. Diese hatten sich sehr viel Mühe bei der Ausrichtung gegeben und einiges auf die Beine gestellt, vom orientalischen Buffet über die Hüpfburg bis zur musikalischen Umrahmung. Einzig das Schulvolleyballnetz passte nicht so recht ins Bild.

Der 10. November war ein Tag, der mit Fug und Recht die Bezeichnung Spitzenspieltag der Bezirksliga Ostsachsen verdient hatte. Denn sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern waren die derzeitigen Spitzenteams in der Sporthalle des Sorbischen Gymnasiums zu Gast.

Die Volleys mussten sich im Kreisderby zuerst mit dem derzeitigen Tabellendritten, den Jungs von Viktoria Räckelwitz, auseinandersetzen, danach warteten die Spieler vom Tabellenführer CVJM Görlitz auf uns.

Am 3.11. trafen wir in Kamenz auf die Jungs vom OSSV. Nach dem Spiel in der ersten Pokalrunde war es das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison. Auch wenn wir nur zu siebt angereist waren, Achim eine Erkältung noch nicht richtig auskuriert hatte und Jonas die vergangene Nachtschicht noch anzusehen war, sollte es gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse doch eine machbare Aufgabe sein.

Auch wenn uns das erste Saisonspiel in Großdubrau drei Punkte eingebracht hatte, war es spielerisch nicht gerade die Offenbarung. Und so konnte es im nächsten Derby gegen die Zweite des MSV nur besser werden.

Am 15.9. ging es – wieder in der Bezirksliga angekommen – nach Großdubrau. Man kennt sich. Und damit auch die Stärken und Schwächen. Und so kennen wir auch die etwas unkonventionelle Spielweise der 1896er, ziemlich ohne Mittelblock und somit fast nur über außen angreifend. Das sollte unseren groß gewachsenen Spielern doch entgegenkommen.

Am 17.11. reisten wir zum letzten Hinrundenspiel der Saison zu unseren Volleyballfreunden nach Kunnersdorf. Dieser Spieltag war ein Beispiel dafür, dass es praktisch unmöglich ist, mitten in der Saison einen Ausweichtermin zu finden, der allen Mannschaften „passt“. So mussten die Spiele ausgetragen werden, obwohl es bei den Gastgebern einige Ausfälle gab. Insbesondere der Ausfall des etatmäßigen Zuspielers wog schwer, so dass im ersten Spiel gegen den OSSV Kamenz der einzige Volleyball spielende Waschbär der Liga zum Einsatz kam. Aber immerhin stand im TSV-Kader letztlich sogar ein Spieler mehr als im unsrigen… Das Ziel der Gastgeber war klar: wenigstens gegen den Tabellennachbarn Zählbares einzufahren. Und das gelang. Zwar nicht mit vollem Erfolg, aber immerhin zwei Punkte waren der Lohn.