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Am 3.11. trafen wir in Kamenz auf die Jungs vom OSSV. Nach dem Spiel in der ersten Pokalrunde war es das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison. Auch wenn wir nur zu siebt angereist waren, Achim eine Erkältung noch nicht richtig auskuriert hatte und Jonas die vergangene Nachtschicht noch anzusehen war, sollte es gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse doch eine machbare Aufgabe sein.

Wir begannen mit Ralf und Lukas auf außen und Jonas auf diagonal. Die Gastgeber, auch nur mit sieben Leuten antretend, hatten den einen oder anderen Spieler im Team, der beim Pokalspiel nicht dabei war. Und immerhin hatten sie gegen Räckelwitz einen Punkt ergattert. Doch sie begannen zurückhaltend, fast ängstlich und machten es uns im ersten Satz sehr leicht. Nach Belieben beherrschten wir den Gegner und schnell wuchs unser Punktekonto. Und als dann Christian neun harte Sprungaufschläge nacheinander, die meisten davon als Asse, verwandelte, taten einem die Jungs fast schon leid. Am Ende hieß es 7:25 aus Sicht der Gastgeber.

Wird ja ein kurzer Nachmittag. Dachte man. Da schonen wir Achim und stellen Siggi auf dessen Position. Doch der Wechsel tat uns nicht gut. Peu a peu legten die OSSV-Spieler den Respekt ab und zeigten, dass sie auch schon mal einen Volleyball in der Hand hatten. Sie begannen uns zu ärgern. Und siehe da, auf einmal stand es 8:5 für die Lessingstädter. Zeit für einen Weckruf in Form einer Auszeit. Doch irgendwie war der Wurm drin in unserem Spiel. Plötzlich Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten auf allen Positionen. Sicherheitshalber wechselten wir auf die angestammten Positionen zurück und kriegten noch mal die Kurve. Trotz tapferer Gegenwehr mussten die Kamenzer Jungs den Satz doch noch mit 22:25 abgeben.

War der Satz ein Weckruf? Sah fast so aus. Nun mit Jonas in der Mitte und Siggi diagonal. Siebenmal in Folge durfte Ralf zum Aufschlag, das hieß 7:0-Führung. Satz 1 lässt grüßen? Denkste! Gegen jeden Gegner muss man die Spannung hoch halten, auch wenn er vom Schwimmverein kommt. Sonst kann es kommen, wie es dann auch kam: Der Schlendrian zog ein und prompt stets 15:13 für die Gastgeber. Na hoppla, was ist das denn? Auf einmal ging nicht mehr viel bei uns. Vorher sicher und hart geschlagene Aufschläge gehen ins Netz oder Aus, Annahme flattert, Zuspiele kommen ungenau. Den Gegner freuts. Er kommt immer besser ins Spiel (schwimmt sich praktisch frei ) und wir ziehen Parallelen zum Großdubrauspiel. Wenn auch knapp, aber nicht mal unverdient, ging der Satz an die Hausherren (25:23).

Aufwachen, Jungs! In der Anfangsaufstellung antretend spielten wir nun wieder konzentriert. Zur ersten Kamenzer Auszeit führten wir bereits mit 8:3 und nach einer neuerlichen Aufschlagserie, diesmal durch Jonas, mit 14:4 zur zweiten. Nun brannte nichts mehr an, die Stimmung auf dem Feld war wieder da. 25:9 das Satzergebnis. Na, es geht doch.

Achso, und das Sprungpferd? Gerüchte behaupten, dass dieses nur so hoch springt, wie es unbedingt muss. Am nächsten Spieltag gegen Verfolger Räckelwitz und Spitzenreiter Görlitz dürfte der Parcours deutlich strenger gesteckt sein und die Stange wesentlich höher hängen. Da heißt es konzentriert spielen von Anfang bis Ende. Wir hoffen dabei auf lautstarke Unterstützung!

Wir spielten mit Paul, Ralf, Achim, Jonas, Siggi, Lukas und Chris.