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Am 17.11. reisten wir zum letzten Hinrundenspiel der Saison zu unseren Volleyballfreunden nach Kunnersdorf. Dieser Spieltag war ein Beispiel dafür, dass es praktisch unmöglich ist, mitten in der Saison einen Ausweichtermin zu finden, der allen Mannschaften „passt“. So mussten die Spiele ausgetragen werden, obwohl es bei den Gastgebern einige Ausfälle gab. Insbesondere der Ausfall des etatmäßigen Zuspielers wog schwer, so dass im ersten Spiel gegen den OSSV Kamenz der einzige Volleyball spielende Waschbär der Liga zum Einsatz kam. Aber immerhin stand im TSV-Kader letztlich sogar ein Spieler mehr als im unsrigen… Das Ziel der Gastgeber war klar: wenigstens gegen den Tabellennachbarn Zählbares einzufahren. Und das gelang. Zwar nicht mit vollem Erfolg, aber immerhin zwei Punkte waren der Lohn.

Nun also waren wir an der Reihe. Und - es kann nicht anders sein, wenn der Tabellenführer auf das Schlusslicht trifft - waren wir der Favorit. Doch der erste Satz begann ziemlich ausgeglichen. Ein vernünftiges Volleyballspiel kam nicht zustande, insbesondere auch, weil es der Kamenzer Schiri mit dem Abpfeifen von Zuspielen anfangs etwas übertrieb. So wog der Spielstand hin und her, bis die Anzeigetafel auf zweistellig wechselte. Der Anfang vom Ende des Satzes, denn wir bauten den Spielstand nun ständig weiter aus. Wir spielten nicht schön, aber es reichte aus, um den ersten Satz mit 25:18 für uns zu entscheiden.

Ähnlich lief es in den nachfolgenden zwei Sätzen. Höhepunkte waren Aufschlagserien von Paul und Ralf, erfolgreiche Diagonal-Angriffe von Siggi und dazwischen sehr schön anzuschauende, wenn auch nicht immer erfolgreiche „Staffeln“ mit Abschluss über Außen. Ansonsten blieb es ein sehr zähflüssiges Spiel, wo jeder nur so viel tat wie er musste bei einem Adrenalinstand knapp über „Normal“. Satz zwei ging dann noch deutlicher an die Volleys, 25:15 hieß es hier am Ende.

Erwähnenswert war noch der zwischenzeitliche Einsatz des oben bereits erwähnten Waschbären, der die Gastgeber im dritten Spielabschnitt immerhin auf ein 17:20 heranführte und uns zu einer durch die TSV-Spieler vielumjubelten Auszeit „zwang“. Aber das war es dann auch mit der Kunnersdorfer Herrlichkeit. Denn es kamen nur noch zwei weitere Punkte hinzu, so dass der dritte Spielabschnitt mit 25:19 an uns ging.

So fuhren wir mit drei weiteren Punkten auf dem Konto nach Hause und der Abstand zum Zweitplatzierten, dem CVJM Görlitz, blieb nach dessen 3:1-Sieg in Niederoderwitz bei vier Punkten.

Wir spielten mit Kapitän Ralf, Paul, Achim, Siggi, Björn, Chris und Lukas.