Aktuell sind 115 Gäste und keine Mitglieder online

Am 2. Februar stand unser Auswärtsspiel gegen die VF Blau-Weiß aus Hoyerswerda an. Der Gastgeber hatte an diesem Heimspieltag ein straffes Programm vor sich, denn er erwartete neben unserer Mannschaft auch noch den Tabellenzweiten, den CVJM Görlitz.

Die Mannschaft der Blau-Weißen hatte aufstellungsmäßig nicht mehr viel mit jener vergangener Spielzeiten zu tun, denn die halbe Mannschaft konnte Erfahrungen in der Sachsenliga bzw. Sachsenklasse vorweisen. Und wie sich zum Pokalfinale zeigte, konnte die Mannschaft durchaus mit den Teams der Tabellenspitze mithalten. So ließen ihre schwankenden Ergebnisse in dieser Saison erahnen, welcher Kader jeweils zu den Spielen zur Verfügung stand.

Uns jedoch sollte das keine Angst machen. Auch wenn mit Björn, Matthäus, Tobias und leider dann noch Jonas wichtige Spieler fehlten und Achim angeschlagen ins Spiel ging, hatten wir eine gute Truppe beisammen. Wir wollte unsere Vorteile insbesondere in Form der größeren Ausgeglichenheit des Teams und unsere Größenvorteile in die Waagschale werfen, um mit einem Sieg den Abstand auf die Verfolger beizubehalten.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Unser Team führte durchweg, konnte sich aber nicht so recht absetzen. Wir machten aus einem variablen Spiel heraus unsere Punkte, aber auch die Gastgeber kamen - meist über Diagonal - zum Erfolg. So konnten sie das Spiel lange offen halten und erzielten beim 20. Punkt sogar den Ausgleich. Unsere anschließende Auszeit jedoch führte uns auf die Siegerstraße zurück, beim 26:24 banden wir den Sack zu.

Der zweite Spielabschnitt, den wir mit Marcel für Siggi auf der Diagonalposition begannen, war fast ein Spiegelbild des ersten, nur, dass wir nach zwischenzeitlichem Rückstand beim 12:14 unsere Auszeit nahmen. Doch die Stimmung war positiv und wir kämpften uns zurück. Bei den Blau-Weißen lief der Großteil der Angriffe über S. Panoscha, der mit gezielten Angriffen oder gelegten Bällen ordentlich Punkte sammelte. Wir jedoch konzentrierten uns auf unsere eigenen Stärken, waren deutlich weniger ausrechenbar und machten unsere Punkte von den verschiedensten Positionen. Auch unsere Annahme stand gut und hatte mit den teilweise harten Aufschlägen wenig Probleme. Trotzdem benötigten wir wieder eine kleine Verlängerung, um den zweiten Spielabschnitt mit dem gleichen Ergebnis abzuschließen wie Satz 1.

Der dritte Satz sollte dann deutlich ausgehen. Siggi stand wieder auf dem Parkett. Wir hatten uns inzwischen gut auf die Spielweise der Hoyerswerdaer eingestellt, deckten die Diagonale besser ab, standen insgesamt besser in der Feldverteidigung. Der Lohn war die zwischenzeitliche deutliche Führung mit fünf, sechs Punkten. Zwar kamen die Gäste durch ein paar kleinere Unkonzentriertheiten unsererseits noch einmal auf drei Punkte heran, das änderte jedoch nichts an dem deutlichen Satzgewinn (25:20) und den drei Punkten, die wir entführten.

Zusammenfassend war es ein verdienter Sieg aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, zu dem jeder seinen Anteil leistete. Ob unsere Blockspieler, die durch Paul gut eingesetzt, viele Punkte über die Mitte machten und ihre körperliche Überlegenheit konsequent ausnutzten, Ralf, der mehrmals den gegnerischen Block „mit Auge“ überlupfte, Lukas der mit guter Bodenarbeit mehrfach Bälle vom Parkett kratzte oder Siggi, der sich nach einer Satzauszeit sammelte und endlich mutig zuschlug. Zudem stand Frank als Libero meist sicher in der Annahme und auch Marcel auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition zeigte eine ordentliche Leistung.

Im zweiten Spiel des Tages sah es lange nach einem Sieg der Volleyballfreunde gegen den CVJM Görlitz aus, eine Verletzung des Zuspielers und die nachlassenden Körner der Gastgeber verhinderten jedoch die zweite Niederlage des Tabellenzweiten, der jedoch trotzdem wieder einen Punkt liegen ließ.

Unser Team tritt erst am 16.3. wieder an, muss dann auswärts zum Spitzenspiel nach Görlitz. Zeit genug für die Gastgeber, die Wunden der Verletzten zu lecken und für unser Team, sich auf das Match vorzubereiten.

Wir danken an dieser Stelle den Mädels, die uns überraschend in der Ferne lautstark unterstützt haben.

Wir spielten mit Ralf, Paul, Achim, Siggi, Marcel, Lukas, Christian und Frank (Libero).