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Zum ersten Heimspiel der neuen Saison begrüßten wir die Volleyballfrauen aus Kunnersdorf und der Aufsteiger aus der Bezirksklasse, die Volleyballfrauen aus Hoyerswerda.

Das Spiel gegen Kunnersdorf begannen wir sehr nervös und es schlichen sich während des Spiels andauernd viele unnötige Fehler ein. Kunnersdorf führte immer mit ein, zwei Punkten und bauten ihren Vorsprung zum Ende des Spieles mit starken Aufschlägen aus, so dass wir den ersten Satz mit 19:25 an unsere Gäste abgeben mussten. Im zweiten Satz wechselten wir die Positionen und wir wurden wachsamer und agiler. Es war ein sehr spannender Satz bis zum Ende, denn jeder Angriff saß sowohl beim Gegner als auch bei uns. Durch eine starke Aufschlagserie zum Schluss machten wir mit 25:23 den Sack für uns zu. Genauso spannend verlief der dritte Satz. Beide Teams kämpften um jeden Punkt; die Abwehr von Kunnersdorf machte uns das Leben jedoch schwer und wir konnten unser Spiel nicht so richtig durchsetzen. Kunnersdorf führte zum Ende mit 23:19 und wieder war es eine starke Aufschlagserie und mit direkten Punkten holten wir den Ausgleich (23:23). Jedoch machten wir nicht genug Druck zum Schluss so dass Kunnersdorf den dritten Satz knapp mit 25:23 für sich entschied. Im vierten Satz wechselten wir noch mal um mehr Druck auf den Gegner zu erhöhen. Doch leider rannten wir wieder, wie im ersten Satz, einem kleinen Vorsprung hinterher (14:16). Mitte des Satzes wackelte unsere sonst so gute Annahme bzw. zeigten unsere Angriffe keine Wirkung und so erhöhte sich der Punktestand bei unseren Gästen auf 14:24. Die letzten zwei Punkte waren nur Schadensbereinigung und so endete das Spiel mit 15:25. Kunnersdorf nimmt drei Punkte mit nach Hause. Herzlichen Glückwunsch. Für uns Coblenzer Mädels war eindeutig mehr drin, gerade im dritten Satz, aber nun hieß es nach vorne schauen denn es gab ja noch ein zweites Spiel.

Das zweite Spiel des Tages ging gegen die Volleyballfrauen von Blau-Weiß Hoyerswerda und wir konnten schlecht einschätzen, wie die Mädels um den neuen Trainer Rüdiger Nobel sich entwickelt haben. Der erste Satz verlief für uns nach Plan. Mit druckvollen Aufschlägen verunsicherten wir die Abwehr und konnten unsere Angriffe super durchsetzen. Hoyerswerda wurde nervös, zeigte immer wieder kleine Fehler und nahm seine Auszeiten beim Spielstand 8:3 und 18:10. Jedoch zeigten die Auszeiten keine Wirkung. Wir spielten unser Spiel weiter und konnten nach 18 min den Satz mit 25:16 für uns entscheiden. Genauso weiter machen erklärte der Trainer in der Pause. Einfacher gesagt als getan: Hoyerswerda erarbeitete sich im zweiten Satz ein kleine Führung (6:10) aber mit unseren starken, druckvollen Aufschlägen und unser guten Blockarbeit und Angriffen konnten wir den Ausgleich (13:13) und den Rückstand in eine Führung umwandeln (17:15; 19:16). Die zwei Auszeiten von den Gästen (13:13; 20:16) brachten uns nicht aus dem Konzept und zum Schluss gewannen wir den zweiten Satz souverän mit 25:18. Im dritten Satz spielten wir weiter konzentriert und angriffslustig. Bei der ersten Auszeit für Hoyerswerda führten wir mit 15:7. Hoyerswerda kämpfte danach um jeden Ball und unsere Eigenfehler vermehrten sich. Unsere 8-Punkte Führung schmolz auf 18:15. Jede weiteren Punkte waren jetzt hart umkämpft und beim Ausgleich 20:20 witterte Hoyerswerda seine Chance auf einen vierten Satz. Aber die Mädels aus Coblenz pushten sich noch mal und erkämpften sich mit harten Aufschlägen und platzierten Angriffen eine 24:22 Führung. Der letzte Angriff von Hoyerswerda ging ins Aus und somit jubelten wir unseren 3:0 Heimsieg gegen den Aufsteiger. Mit den drei Punkten im Gepäck war es am Ende ein versöhnlicher Heimspieltag.

Für die Ladykracher gibt es jetzt eine längere Spielpause. Diese Zeit nutzen wir um weiter fleißig zu trainieren und aus den Fehlern zu lernen. Am 28.10.2017 spielen wir 14:00 Uhr auswärts beim SV St. Marienstern Panschwitz-Kuckau. Seid dabei und feuert uns an.

Es spielten: Angie (K), Anne, Annett, Dunja, Franzi, Helena, Madlen, Mandy, Sophie und Anna.